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Wo wird man sicher sein?


Vulkanische Gefahren: Anhand der Gründe, die aus den Beschreibungen der mögliche Erdgeschehen hervor gehen, können vulkanischen Aktivitäten eine bedeutende Bedrohung darstellen. Lavaströme können Geschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde und eine Hitze von fast 700 Grad erreichen; derlei Aktivitäten produzieren eine Mixtur aus Felsfragmenten, Wasser, Lava, Gas Emissionen und Wolken heisser Asche.


Vulkane findet man überwiegend in Gebirgsgegenden, wo sich tektonische Platten aneinander reiben und die Landmasse nach oben drücken. Dies bedeutet auch, dass sie letztendlich fast überall auftreten können, Sie sollten sich daher vor der Auswahl Ihres Ortes über entsprechende vulkanische Aktivitäten in der Gegend eingehend erkundigen. Natürlich wäre es ein Anlaß zur größeren Sorge, wenn Sie dabei einen aktiven Vulkan vorfinden würden, aber ebenso müssen Sie sich ebenso über die letzten Ausbruchphasen und dem Zeitpunkt der letzten Erruption schlafender Vulkane erkundigen.

 

 

Die Bewegungen der Erdkruste erzeugen weltweit eine sehr hohe Anzahl vulkanischer Erruptionen. Laut mancher Voraussagen kann es möglich sein, dass ein hoher Anteil vulkanischer Asche der Erdatmossphäre das Sonnenlicht ist über ganze Monate hinweg oder länger blockiert. Vulkanische Ashe hält sich nicht nur über einem Vulkan auf, sondern wird von Winden über die Atmossphäre verteilt und über kann über ganze Jahrhunderte hinweg mit einer Reichweite von tausenden Kilometern für Temperaturveränderungen sorgen.

 

 

Eine der wichtigsten Auswirkungen dieser Möglichkeit ist das, was durch einen solchen Ausstoß an vulkanischer Asche in der Erdatmossphäre geschehen kann. Je nach Lage und Luftfeuchtigkeit in der Atmossphäre kann diese vulkanische Asche sehr plötzliche und sintflutartige Regenfälle auslösen. Ein solcher Regen zieht nicht vorbei wie gewöhnliche Sturmwolken, sondern diese Art von Niederschlägen können sich kontinuierlich über Wochen, Monate, ja selbst über Jahre hinweg hinziehen, solange bis sich die vulkanische Asche aus der Atmossphäre entfernt hat.

Hier haben wir also eine Situation, in der es nicht ausreichen ist, dass ein sicherer Aufenthaltsort einfach nur weit genug von der vulkanischen Erruptionszone weg ist, sondern ebenfalls weit genug abseits des Pfades und der langzeitlichen Auswirkungen vulkanischer Asche-Emissionen sein sollte. Da Winde generell meist von Ost nach West wehen wäre es klug, einen Ort auszuwählen der entweder auf der Nord- oder Südseite in Relation zu einem Vulkan liegt.

Die Gegenden, auf welchen auf dem Globus die meisten Vulkane vorgefunden werden können sind zumeist gleichzeitig jene Gegenden, in welchen die Sättigung des Untergrunds ein hohes Risiko von Sturzfluten und Schlamlawinen beherbergt. Aufgrund der grundlegenden Ausformung von Gebirsgregionen können sich Täler und Flüsse über bis zu hunderte Kilometer hinziehen, ehe sie in einem See oder in einem Meer münden. Deshalb ist es ebenso klug, einen Aufenthaltsort zu erwägen, der stromaufwärts befindet. Ganz sicher möchten sich keiner plötzlich innerhalb einer Sturzflut befinden, die aus höheren Regionen über einen hereinbricht.

 

 

Die gewöhnlichen Überlegungen für eine notwendige Distanz zu vulkanischen Erruptionszonen beinhalten meist die Auswirkungen der pyroklastischen Ströme, der Lava und der Gase. Wie Sie anhand der oben stehenden Informationen jedoch sehen können, ist in der Regel noch mehr Abstand nötig, wenn man auch die langfristigen und weitreichenderen Auswirkungen von Erruptionen bedenken möchte.

Empfehlung: Wählen Sie einen Ort, der sich mindestens 200km - 300km entfernt nördlich oder südlich von Vulkanen befindet, insbesondere von jenen, die als aktiv bekannt sind. Bleiben Sie den möglichen Pfaden der Lavaströmen fern und achten Sie auf einen hoch genug gelegenen Aufenthaltsort um diesen solchen Strömen, Sturzfluten und den anderen beschriebenen Gefahren zu entgehen.


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